Kampf gegen Rechts ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Mindestens 193 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990, eine rechte Terrorserie über 13 Jahre, ohne dass die Sicherheitsbehörden den rechtsextremen Hintergrund der Verbrechen erkannten, und die bis heute trotz diverser Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene nicht vollständig aufgeklärt ist, rechte Mobilisierung und rassistische Ausschreitungen wie zuletzt in Chemnitz, menschenverachtende Propaganda im Netz, die AfD im Bundestag – all das zeigt: Rechtsextreme versuchen aktiv, unsere Demokratie zu unterwandern. Besonders problematisch: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist weit verbreitet, quer durch alle Bildungsschichten.

Die Rechtspopulisten sind nicht nur anschlussfähig in die Mitte der Gesellschaft. Zunehmend üben sie auch den Schulterschluss zwischen Neo-Nazis, "Pegida", rechtsextremen Schlägertrupps und der sogenannten "Neuen Rechten". Ihre WortführerInnen schüren ein Klima der Verrohung und machen die Abwertung anderer Menschen salonfähig.

Wir alle sind gefragt, die offene Gesellschaft zu leben und zu verteidigen. Rechten Strukturen müssen wir als Demokratinnen und Demokraten geschlossen entgegentreten. Breite Bündnisse von Initiativen und Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung sind gefordert. Hass und Hetze haben keine Chance, wenn wir ihnen unsere Solidarität, Eigeninitiative und demokratische Strukturen entgegensetzen.

Pressebericht, Deutschlandfunk, 14.01.2018

Die Bundespolizei hat Datensätze aus der Datei "Gewalttäter Sport" an russische Behörden übermittelt. Wie aus der Antwort auf eine schriftliche Anfrage der grünen Bundestagsabgeordneten Monika Lazar hervorging, handelte es sich um fünf Personen, die beim Confed-Cup in Russland auffällig geworden waren.

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Pressebericht, blick nach rechts, bnr.de, 19.10.2017

Beim "Kampf der Nibelungen" versammelten sich am vergangenen Samstag mehrere hundert Rechtsextreme. Experten und Beobachter betonen die Bedeutung des Kampfsport-Events für die Szene und mahnen die Sicherheitsbehörden zu genauerem Hinsehen.

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Pressebericht, taz.de, 05.10.2017

Politiker fordern eine Neubewertung des „Amoklaufs“ von München – als rechtes Attentat. Drei Gutachter kamen zu dem gleichen Schluss​.

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Pressebericht, tag24.de, 21.09.2017

Die Spitzenkandidatin der sächsischen Grünen, Monika Lazar, wird sich am Donnerstag wieder LEGIDA entgegenstellen.


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Pressebericht, Leipziger Volkszeitung, 11.08.2017

Kritik am Vorlesetag nach AfD-Einladungen

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Pressebericht, spox.com, 28.07.2017

"Tabus im Fußball": Thema Rassismus auf SPOX (Sportportal mit aktuellen Berichten und Sport-Community in Deutschland)

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Pressebericht, der Freitag, 30.06.2017

NSU Schlagbereit und terrorfähig - Erst Ermittlungskatastrophe, dann Prozessdesaster - Im Kampf gegen den nationalsozialistischen Untergrund und anderen, nach wie vor schlagbereiten und terrorfähigen Netzwerken versagen die Organe des Staates.

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Pressebericht, Erziehung und Wissenschaft, Ausgabe 06/2017

Gefahr im Netz: Natürlich muss man Jugendliche vor rechtsextremen Köderstrategien besser schützen. Doch die Verpflichtung, Hetz-Seiten im Internet zu löschen, sollte nicht die einzige Strategie sein.

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Pressebericht, Leipziger Volkszeitung, 19.05.2017

Neue Ost-Studie sorgt für Aufregung / Forscher sehen Versäumnisse durch CDU

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Pressemitteilung, 18.05.2017

Erklärung von Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, zu den Ergebnissen der aktuellen Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zu Ursachen des Rechtsextremismus in Ostdeutschland

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