Kampf gegen Rechts ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Mindestens 193 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990, eine rechte Terrorserie über 13 Jahre, ohne dass die Sicherheitsbehörden den rechtsextremen Hintergrund der Verbrechen erkannten, und die bis heute trotz diverser Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene nicht vollständig aufgeklärt ist, rechte Mobilisierung und rassistische Ausschreitungen wie zuletzt in Chemnitz, menschenverachtende Propaganda im Netz, die AfD im Bundestag – all das zeigt: Rechtsextreme versuchen aktiv, unsere Demokratie zu unterwandern. Besonders problematisch: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist weit verbreitet, quer durch alle Bildungsschichten.

Die Rechtspopulisten sind nicht nur anschlussfähig in die Mitte der Gesellschaft. Zunehmend üben sie auch den Schulterschluss zwischen Neo-Nazis, "Pegida", rechtsextremen Schlägertrupps und der sogenannten "Neuen Rechten". Ihre WortführerInnen schüren ein Klima der Verrohung und machen die Abwertung anderer Menschen salonfähig.

Wir alle sind gefragt, die offene Gesellschaft zu leben und zu verteidigen. Rechten Strukturen müssen wir als Demokratinnen und Demokraten geschlossen entgegentreten. Breite Bündnisse von Initiativen und Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung sind gefordert. Hass und Hetze haben keine Chance, wenn wir ihnen unsere Solidarität, Eigeninitiative und demokratische Strukturen entgegensetzen.

Protokoll, Bund-Länder-Europa Treffen gegen Rechtsextremismus, 16.05.2019

Im Jahr 2018 wurde die Leipziger Autoritarismus-Studie "Flucht ins Autoritäre – Rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft" veröffentlicht. Sie verdeutlicht, dass rechtsextreme und autoritäre Haltungen weit verbreitet sind...

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Pressebericht, taz.de, 17.04.2019

Rechtsextremer Kampfsport breitet sich immer selbstbewusster aus. Die Bundesregierung befürchtet Angriffe auf Linke und die Polizei.

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Kleine Anfrage, 13.03.2019

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Pressemitteilung, 12.03.2019

Erklärung von Monika Lazar, Sprecherin für Sportpolitik, zu den rechtsextremen Vorfällen beim Chemnitzer FC

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Pressebericht, tagesspiegel.de, 09.11.2018

Sachsen erkennt ein weiteres Todesopfer rechter Gewalt endlich an. Doch nach wie vor ist die Statistik des Bundeskriminalamts offenbar fehlerhaft. - Grünen-Politikerin Lazar: Affront gegen die Toten

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Pressebericht, Leipziger Internet Zeitung, 08.11.2018

Nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen wunderten sich ja die Zeitungskommentatoren landauf landab darüber, dass ausgerechnet die Grünen so zugelegt haben, rätselten über den "Verfall der Volksparteien" und warfen den Grünen gar Beliebigkeit vor. Aber wenn man die Wähler selbst fragte, wurde deutlicher, dass die Grünen gerade deshalb Zuspruch bekamen, weil sie – anders als die "Volksparteien" – klare Kante gegen Ausländerfeindlichkeit zeigten.

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Pressebericht, Augsburger Allgemeine, 07.11.2018

Einer neuen Gesellschaftsstudie zufolge ist Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf dem Vormarsch. Welche Volksgruppen besondere Abneigung erfahren.

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Pressebericht, Neues Deutschland, 07.11.2018

Nach einer Studie der Universität Leipzig stimmt jeder Dritte ausländerfeindlichen Positionen zu

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Pressemitteilung, 07.11.2018

Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, zu den Ergebnissen der aktuellen Leipziger Autoritarismus-Studie

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Pressebericht, netzpolitik.org, 26.10.2018

Rund 10.000 Personen sind aktuell in der "Datei Gewalttäter Sport" erfasst. Nur die wenigsten von ihnen sind Hooligans. Vor der WM schickte die Bundespolizei in 37 Fällen ihre Daten nach Russland. - Monika Lazar kritisiert die Datenübermittlung an Russland.

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