Kampf gegen Rechts ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Mindestens 193 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990, eine rechte Terrorserie über 13 Jahre, ohne dass die Sicherheitsbehörden den rechtsextremen Hintergrund der Verbrechen erkannten, und die bis heute trotz diverser Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Landesebene nicht vollständig aufgeklärt ist, rechte Mobilisierung und rassistische Ausschreitungen wie zuletzt in Chemnitz, menschenverachtende Propaganda im Netz, die AfD im Bundestag – all das zeigt: Rechtsextreme versuchen aktiv, unsere Demokratie zu unterwandern. Besonders problematisch: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist weit verbreitet, quer durch alle Bildungsschichten.

Die Rechtspopulisten sind nicht nur anschlussfähig in die Mitte der Gesellschaft. Zunehmend üben sie auch den Schulterschluss zwischen Neo-Nazis, "Pegida", rechtsextremen Schlägertrupps und der sogenannten "Neuen Rechten". Ihre WortführerInnen schüren ein Klima der Verrohung und machen die Abwertung anderer Menschen salonfähig.

Wir alle sind gefragt, die offene Gesellschaft zu leben und zu verteidigen. Rechten Strukturen müssen wir als Demokratinnen und Demokraten geschlossen entgegentreten. Breite Bündnisse von Initiativen und Vereinen, Kirchen und Gewerkschaften, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung sind gefordert. Hass und Hetze haben keine Chance, wenn wir ihnen unsere Solidarität, Eigeninitiative und demokratische Strukturen entgegensetzen.

Pressemitteilung, 17.01.2017

Zur heutigen Ablehnung des Bundesratsantrags auf Verbot der NPD durch das Bundesverfassungsgericht erklärt Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus: Die rechtsextreme NPD ist zu unbedeutend, um verboten zu werden. Zwar verfolgt die Partei nachweislich verfassungsfeindliche Ziele, hat aber keine Aussicht, diese durchzusetzen.

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Pressebericht, Leipziger Volkszeitung, 11.01.2017

Der Ankündigung der Legida-Organisatoren, künftig nicht mehr auf Demonstrationen zu setzen, hat in Leipzig überwiegend Erleichterung ausgelöst. In den sozialen Netzwerken verbreitete sich das vom Verein „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes" nach dem „Abendspaziergang " am Montag angekündigte Ende der regelmäßigen Aufzüge wie ein Lauffeuer.

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Pressebericht, mephisto 97.6, 10.01.2017

Legida begeht das zweijährige Bestehen auf Leipzigs Straßen mit einer Kundgebung und einem Demonstrationszug. Jedoch wurden von einem breiten Bündnis mehrere Gegenproteste wie etwa #Blockruf oder #NoLegida angekündigt.

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Pressebericht, Leipziger Internet Zeitung, 05.01.2017

Am Montag möchte Legida in Leipzig mit einer Demonstration das zweijährige Bestehen feiern. Am 12. Januar 2015 war die rechtsextreme Bewegung erstmals auf die Straße gegangen. Mehrere Bündnisse und Initiativen rufen zu Gegenprotesten auf.

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Pressebericht, Leipziger Volkszeitung, 05.01.2017

Gewerkschafter, Politiker, Netzwerker und Privatpersonen wollen sich am kommenden Montag den Feierlichkeiten zum Legida-Jahrestag entgegenstellen. Sie hoffen dabei auf viele Unterstützung aus der Stadtgesellschaft.

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Pressebericht, 05.01.2017

Monika Lazar wurde von Jugendlichen als Expertin befragt...

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Veranstaltungsbericht, 12.12.2016

Veranstaltung zur Studie "Die enthemmte Mitte - rechtsextreme und autoritäre Einstellung in Deutschland"

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Pressebericht, Bremer Nachrichten, 22.11.2016

Neue Studie vorgestellt. Distanzierung von rechtspopulistischen, neurechten Diskursen notwendig.

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Pressemitteilung, 21.11.2016

Erklärung von Monika Lazar, Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, zur heutigen Vorstellung der Ergebnisse der Studie "Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände" zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland

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Pressebericht, Die Zeit, 17.11.2016

Der Politiker Jürgen Kasek ist dagegen, dass so viele Bürger ihre Wut herausbrüllen. Deshalb sitzt er nicht im Büro, sondern kämpft auf der Straße. Aber ist das klug?

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