Ausstellungsherbst im Museum Weißenfels

Pressebericht, Pressestelle Stadt Weißenfels auf Focus.de, 01.09.2017

Wanderausstellung "Helden im Wilden Osten" macht im Herbst in Weißenfels Station. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten zu turbulenten Neunzigerjahren im Osten der Bundesrepublik. Grußwort von Schirmherrin und Bundestagsmitglied Monika Lazar zur Vernissage am 7. Oktober 2017 um 15 Uhr.

Im Museum Weißenfels im Schloss Neu-Augustusburg steht ein wahrer Ausstellungsherbst bevor.

Innerhalb von vier Wochen eröffnen gleich drei Sonderausstellungen. Los geht es Ende September mit der Ausstellung "Dynastiegewitter. August der Starke versus Herzog Christian". Im Oktober folgen die Schauen "Helden im Wilden Osten. Ostdeutschland in den 1990er Jahren" und "Heimat im Krieg 1914/1918. Spurensuche in Sachsen-Anhalt". Die Vernissagen sind öffentlich und kostenfrei. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu den Veranstaltungen im Museum Weißenfels eingeladen.

Die Sonderausstellung "Dynastiegewitter" ist der Weißenfelser Beitrag zum Reformationsjahr. Gezeigt werden Objekte, die noch nie öffentlich zu sehen waren; darunter der Sangerhauser Kirchenschatz sowie persönliche Gegenstände von Herzog Christian, die zuletzt vor 250 Jahren in Weißenfels waren. Staatsminister Rainer Robra ist Schirmherr der Ausstellung, die am 29. September 2017, um 17 Uhr in der Schlosskirche St. Trinitatis (Zeitzer Straße 4) feierlich eröffnet wird. Zur Einführung in das Ausstellungsthema hält Dr. Bernhard Roosens von den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden einen Vortrag und Kurator Joachim Säckl lädt die Gäste anschließend zu einer Sonderführung ein. Die Vernissage wird musikalisch begleitet vom Ensemble Cantus Thuringia.

Im Oktober macht die Wanderausstellung "Helden im Wilden Osten" Halt in Weißenfels. Sie berichtet anhand von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von den turbulenten Neunzigerjahren im Osten der Bundesrepublik. Die Saalestadt ist die letzte Station der Schau. Deshalb wird Schirmherrin und Bundestagsmitglied Monika Lazar zur Vernissage am 7. Oktober 2017, um 15 Uhr vor Ort sein und in der Schlosskirche St. Trinitatis ein Grußwort an die Gäste richten. Im Anschluss führt Museumsleiter Aiko Wulff in das Ausstellungsthema ein und in einer Gesprächsrunde versuchen Teilnehmer aus Forschung, Politik und Wirtschaft aus Ihrer persönlichen Erfahrung und aus Forschungsergebnissen eine Bilanz aus 30 Jahren gesellschaftlichem Wandel in Ostdeutschland zu ziehen.

Den Ausstellungsherbst schließt die Schau "Heimat im Krieg 1914/1918" ab. Zur feierlichen Eröffnung in der Schlosskirche St. Trinitatis widmet sich ein Dreigestirn aus der Politik dem Thema. So werden Gabriele Brakebusch (Landtagspräsidentin Sachsen-Anhalt), Jürgen Leindecker (Landesgeschäftsführer Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt) und Maik Reichel (Direktor Landeszentrale für politische Bildung) ein Grußwort an die Gäste richten. Die Wanderausstellung über den Ersten Weltkrieg in Sachsen-Anhalt wurde eigens für die Präsentation in Weißenfels erweitert. Gezeigt werden Objekte, die Weißenfels als Lazarettstadt während des Ersten Weltkrieges dokumentieren. Als Gastredner hält Peter Krümmel, Leiter des Sanitäts- und Lazarettmuseums Seiffertshain, einen Einführungsvortrag zum Lazarettwesen im Ersten Weltkrieg. An die Eröffnung schließt sich eine Sonderführung durch die Ausstellung an.

[Quelle: www.focus.de ]